
GLARE
GLARE – Gaze, Live Art, Research & Engagement

​GLARE – Gaze, Live Art, Research & Engagement ist ein zweijähriges, EU-gefördertes Kooperationsprojekt (Creative Europe), das den Blick – menschlich wie künstlich – als künstlerisches, politisches und soziales Instrument untersucht. RedSapata Kulturinitiative ist Projektpartnerin und realisiert den Linz-Schwerpunkt gemeinsam mit internationalen Partnerorganisationen aus Italien (Hangartfest) und Schweden (Teater Nu).
GLARE verbindet Live Art, künstlerische Forschung und partizipative Formate. Im Zentrum steht die Frage, wie Wahrnehmung, Sichtbarkeit und Repräsentation Körper, Identitäten und soziale Beziehungen prägen – und wie Kunst Räume für kritische Reflexion, Austausch und neue Perspektiven eröffnen kann.
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GLARE in Linz: Fokus & Inhalte
Unser Schwerpunkt von GLARE widmet sich insbesondere den Themen Sichtbarkeit & Unsichtbarkeit, fluiden Identitäten, Nicht-Normativität sowie verkörperter Wahrnehmung. Ein besonderer Fokus liegt auf Perspektiven, die in kulturellen Räumen oft übersehen oder marginalisiert werden (z. B. queer, disabled, non-normative bodies). Die künstlerische Leitung liegt bei der Performancekünstlerin und Forscherin Lucia Mauri, deren Arbeit sich mit der Politik des Blicks, Präsenz und Abwesenheit sowie der aktiven Rolle des Publikums beschäftigt.
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RedSapata realisiert das Projekt in Linz auf zwei Ebenen: durch ein Residency-Programm mit der Künstlerin Lucia Mauri, in dessen Rahmen ihre Performance OSOM Extended gezeigt und ihr internationales Team gehostet wird, sowie durch die öffentliche Beteiligung über die Gaze Labs.
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GAZE LABS
Workshops zu Blick, Wahrnehmung & Identität
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Die Gaze Labs sind eine Workshopreihe und zugleich Teil des künstlerischen Forschungsprozesses von GLARE – Gaze, Live Art, Research & Engagement, einem EU-geförderten Projekt (Creative Europe).
Sie richten sich an Menschen, die Lust haben, mit Bewegung, Wahrnehmung, Beobachtung und Austausch zu experimentieren – keine tänzerischen Vorkenntnisse erforderlich. Die Teilnahme an den Gaze Labs bietet eine einmalige Möglichkeit, im Rahmen eines öffentlich zugänglichen Workshops aktiv an einem europäischen Forschungsprojekt mitzuwirken.
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In angeleiteten Bewegungs- und Wahrnehmungsübungen, sensorischen Aufgaben und gemeinsamen Reflexionsmomenten erforschen die Teilnehmenden:
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wie wir schauen und wie wir angeschaut werden
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wie der Blick Körper, Identitäten und Beziehungen formt
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die Spannung zwischen Präsenz und Abwesenheit, Stillstand und Bewegung
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individuelle und kollektive Perspektiven auf Sichtbarkeit
Die Workshops sind offen, prozessorientiert und inklusiv. Es geht nicht um ein fertiges Ergebnis, sondern um gemeinsames Erleben, Forschen und das Öffnen neuer Wahrnehmungsräume.
Beiträge der Teilnehmenden können – auf freiwilliger Basis – Teil des digitalen Forschungsarchivs AtlasGaze werden und fließen damit in den europäischen Projektkontext von GLARE ein.​​​​
EU-Projekt · Workshops · Performance · Forschung
7. 3. & 8. 3. 2026
GAZE LAB Workshops
Termine & Ort
Samstag, 7. März & Sonntag, 8. März 2026
→ Es kann ein Tag oder beide Tage besucht werden
jeweils 10:00–13:00 Uhr (3 Stunden)
AUBERGiNE
Güntherstraße 1, 4040 Linz
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Praktische Infos
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Teilnahme: kostenlos
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Anmeldung erforderlich: Zur Anmeldung
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Workshop-Sprachen: Vorwiegend Englisch, Deutsch möglich
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Mitbringen: bequeme Kleidung und Sneakers (für mögliche kurze Field Trips)
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Getränke und kleine Verpflegung sind vor Ort vorhanden
Online Follow-up
Als Teil des Projekts findet im Anschluss an die Präsenz-Workshops ein Online-Follow-up statt: im Zeitraum 9.–15. April 2026
(Der genaue Termin wird gemeinsam mit den Teilnehmenden während der Workshops im März festgelegt.)
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In dieser Online-Session wird der gemeinsame Forschungsprozess weitergeführt. Aufbauend auf den Erfahrungen aus dem Workshop erhalten die Teilnehmenden eine material- bzw. prozessorientierte Aufgabe, die zur Vertiefung der individuellen Praxis und Reflexion beiträgt.
Gleichzeitig bietet das Follow-up Raum, um Beobachtungen zu teilen, Erkenntnisse zusammenzuführen und die entstandenen Ergebnisse gemeinsam zu reflektieren.
OSOM Extended
Public Showing mit Performance | So., 22.3. | 18 - 20 Uhr
“I reflect on the look as a social bond between people and a form of non-verbal communication” (“The power of the Gaze” Janne Seppänen)
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Als Teil von GLARE wird die Performance OSOM Extended öffentlich gezeigt. Die Arbeit ist eine sensorische Live-Art-Performance, die mit den Grenzen zwischen Sehen und Gesehen-Werden, Sichtbarem und Unsichtbarem, Bewegung und Stillstand spielt. Das Publikum ist nicht nur Beobachter:in, sondern wird aktiv in die Situation eingebunden – der Blick selbst wird Teil der Choreografie.
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Public Showing
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Sonnenstein Loft (Sonnensteinstraße 11-13, 4040 Linz)
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Sonntag, 22. März 2026
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18:00–20:00
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Eintritt frei (Anmeldung erforderlich): Link zur Anmeldung
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Die Performance dauert ca. 45 Minuten und im Anschluss findet eine offene Reflexion und Gesprächsrunde statt.
Credits
Lucia Mauri
Concept: Lucia Mauri
Dance and development: Polina Kliuchnikova, Laura Gagliardi, Marina Bertoni and Lucia Mauri
Music: Lorenzo Barone
Visual Artist: Sara Koniarek
Production HUNT cdc, co-production Hangartfest
Supported by: d.id - dance identity; Ariella Vidach aiep, IDA Bruckner University
Special thanks to Rose Breuss, Laura Celli Volta, Iris Heitzinger, Liz King, Constantin Georgescu and Jianan Qu
Über: Lucia Mauri
Lucia Mauri ist Performancekünstlerin, Choreografin und künstlerische Forscherin. Sie arbeitet an der Schnittstelle von Live Art, Bewegung, visueller Komposition und kritischer Theorie. Ihre künstlerische Praxis beschäftigt sich mit der Politik des Blicks, mit Sichtbarkeit und Unsichtbarkeit, verkörperter Wahrnehmung sowie mit den Beziehungen zwischen Körpern, Bildern und technologischen Systemen. Ausgehend von zeitgenössischem Tanz und Performance entwickelt sie experimentelle Formate, die Choreografie, visuelle Dramaturgie, Klang und partizipative Strategien miteinander verbinden. Ein zentrales Anliegen ihrer künstlerischen Forschung ist die Untersuchung, wie der Blick – sowohl menschlich als auch künstlich – Bedeutung, Machtverhältnisse und Formen von Präsenz in künstlerischen wie gesellschaftlichen Kontexten erzeugt. Lucia Mauri realisiert und präsentiert künstlerische und forschungsbasierte Projekte in internationalen Zusammenhängen und arbeitet dabei mit Künstler:innen, Forscher:innen und Institutionen in ganz Europa zusammen. Ihre Arbeit ist geprägt von prozessorientierten Methoden, transdisziplinärer Zusammenarbeit und inklusiven Praktiken, die etablierte Hierarchien zwischen Performer:innen und Publikum hinterfragen.
Als Initiatorin und künstlerische Leiterin des EU-geförderten Projekts GLARE – Gaze, Live Art, Research & Engagement verbindet sie künstlerische Praxis, Forschung und öffentliche Vermittlung und positioniert Live Art als kritisches Werkzeug zur Reflexion von Wahrnehmung, Identität und zeitgenössischen Formen der Zuschauerschaft.
Teil eines europäischen Forschungsprojekts werden
Mit der Teilnahme an GLARE – sei es über die Gaze Labs oder als Publikum – wirst du Teil eines transnationalen künstlerischen Forschungsprozesses. Deine Wahrnehmungen, Perspektiven und Erfahrungen zählen als Wissen und fließen in ein europäisches Netzwerk aus Kunst, Forschung und Community-Arbeit ein.
Partner:innen & Förderung
GLARE ist ein europäisches Kooperationsprojekt von Hangartfest (IT) · Teater Nu (SE) · RedSapata Kulturinitiative (AT) und wird gefördert durch Creative Europe der Europäischen Union.
Infos & Anmeldung
Alle aktuellen Termine, Anmeldelinks und Details zu Workshops und Veranstaltungen findest du hier auf der RedSapata-Website sowie über unsere Social-Media-Kanäle.
GLARE Instagram: @glare_project
Teater Nu (Schweden) - https://www.instagram.com/teater_nu/
Hangartfest (Italien) - https://www.instagram.com/hangartfest_pesaro/
Künstlerin: Lucia Mauri
https://www.instagram.com/meulucia/
https://luciamauri4.wixsite.com/lucia-mauri
OSOM: https://youtu.be/JbsnDv7a6jA?si=nS9YBS-GKHP_Qucs
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Bei Fragen zum Workshop:
Gisela Klammsteiner (Glare-Projektmanagement)



