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„Hybrid Space“: Ein Ort, der Grenzen überwindet und Schnittstelle für Kunst, Forschung und Begegnung

  • office38512
  • 22. Feb. 2022
  • 1 Min. Lesezeit

Als 2020 Corona zum globalen Lockdown führte, wurde plötzlich der Begriff „hybrid“ in der Kreativ- und Kulturszene unumgänglich. Liveerlebnisse waren größtenteils abgeschafft und diese Not ermunterte Kulturfestivals, bildende KünstlerInnen, PerformerInnen und Theater dazu, neue Wege der Vermittlung zu gehen.

In der Technik versteht man unter „Hybrid“ ein System, bei welchem zwei Technologien miteinander kombiniert werden. Die Besonderheit liegt darin, dass die zusammen gebrachten Elemente für sich schon Lösungen darstellen, durch das Zusammenbringen aber neue erwünschte Eigenschaften entstehen können.

Das lässt sich natürlich im kulturellen Bereich genauso gut anwenden und warf im selben Augenblick Fragen nach der Realisierbarkeit auf. Welche Möglichkeiten gibt es kollaborative Formate und eine interaktive Kulturproduktion über das Internet zu verwirklichen? Was sind die Voraussetzungen für eine verzögerungsarme Übertragung von Audio und Video? Wie kann die Einbindung des Publikums erfolgen? Welche Wege gibt es, den physischen Raum der Bühnen zu erweitern?

RedSapata hat diese gesellschaftliche und künstlerische Entwicklung aufgegriffen und das „Hybrid Space Projekt“ entworfen. Dieses wird nun 2022 vom Bund durch den Call 21 gefördert und möglich gemacht; kuratiert wird es von der Linzer Kulturmanagerin und Tanzpädagogin Cornelia Lehner (www.kultur.co.at).


Der „Hybrid Space“ bietet mit Residencies und Veranstaltungen eine interdisziplinäre Erforschung digitaler Möglichkeiten im analogen Raum mit Schwerpunkt auf Tanz, Bewegung und Performance.


„Mittels digitaler Möglichkeiten und Ressourcen, die der „Hybrid Space“ im Sonnenstein Loft bereithält, kann einerseits eine digitale, zeitliche und räumliche Verbindung von Menschen und Orten entstehen. Es wird aber auch das dringende menschliche Bedürfnis nach Intimität und Zusammengehörigkeit wahrgenommen, das insbesondere in Zeiten der Pandemie besteht. Begegnung zwischen dem Online-Publikum und dem physischen Publikum zu untersuchen und herzustellen, ist eines der wesentlichen Ziele der Residency“, so Cornelia Lehner.


Autorin: Inez Ardelt





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